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2021

Müggenkruger feierten ihr Erntefest – Auszeichnung des Bundespräsidenten

 

Müggenkrug, HKr: Nach einer coronabedingten Pause von einem Jahr entschloss sich der Vorstand des Boßelerverein „Good wat mit“ Müggenkrug wieder sein traditionelles Erntefest zu feiern. In diesem Jahr allerdings unter erschwerten und neuen Bedingungen, denn es wurden nur die Mitglieder des Vereins sowie der Bewohner des Dorfes eingeladen und alle mussten die 3-G-Regel befolgen. Nach namentlicher Anmeldung wurde beim Einlass auch strikt kontrolliert. Auch stand die Vereinsgaststätte Poppe, nach deren Schließung, nicht mehr zur Verfügung und so wurde im vereinseigenen Festzelt gefeiert. Vereinsvorsitzender Hinrich Krüsmann begrüßte dann auch 70 Besucher, unter ihnen auch Ortsvorsteher Günther Theesfeld mit seiner Ehefrau, die auch beide erfreut waren, dass bis auf eine Person alle Gäste vollständig geimpft waren. Die Nachbarn vom Feldstreek führten dann auch das amtierende Erntekönigspaar Gisela und Udo Hinrichs ins Festzelt. Das Königspaar erklärte sich dann auch bereit, für ein weiteres Jahr die Königsschärpe zu tragen, auf der dann auch stand: Erntekönig/in 2019, 2020 und 2021. „Wi hept door ja no nix von hat“, sagte die Erntekönigin Giesela und schob die Schuld auf „Corona“. Im kommenden Jahr soll aber ein neues Erntekönigspaar gekürt werden.

 

Mit etwas Verspätung, aber dafür aus besonderem Anlass, kam Bürgermeister Rolf Claussen ins Festzelt. Er überbrachte im Auftrag des Bundespräsidenten, Frank-Walter Steinmeier, eine Auszeichnung zum 100-jährigen Bestehen des Vereins. Diese hohe Auszeichnung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss beantragt und auch begründet sein. Nur 100 Jahre alt zu werden, reiche für diese Auszeichnung nicht aus, aber ihr vom KBV Müggenkrug habt diese Ehrung redlich verdient, so der Bürgermeister in seiner Rede. Die sehr schwere „Sportplakette des Bundespräsidenten“ sowie die dazugehörige Urkunde wurden dann auch gleich durch die Reihen gereicht. In seiner Rede hob Claussen auch das Ehrenamt hervor, dass es in Müggenkrug, wie er sagte, gelebt wird. Zur Sprache brachte er auch den geplanten Bau eines Vereinshauses, das dann allen Müggenkrugern zur Verfügung stehen würde und sagte dem Verein seine volle Unterstützung zu, auch im Namen der Stadt Wittmund.

 

Zur Auflockerung des Abends gab es noch ein Ratespiel und eine Sofortverlosung. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.

 

Am Sonntag war dann um 10 Uhr „Kirche im Festzelt“, wobei das Zelt nicht reichte, alle zur Verfügung stehenden Stühle waren besetzt, es mussten viele Gäste den Gottesdienst von draußen verfolgen, was auch dank des Top-Wetters kein Problem darstellte. Der Posaunenchor unter der Leitung von Wiard Wümkes war ebenfalls wie immer dabei, ohne die es nicht gehen würde, bedankte sich auch Pastor Ecko Wille, der jetzt zum 17. Mal die Predigt in Müggenkrug hielt und sogar eine Taufe im Festzelt durchführen durfte.

Im kommenden Jahr soll es wieder ein Erntefest geben, dann auch mit großem Festumzug, so der Plan der Müggenkruger.

 

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